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technische umsetzung

die simulation der visualisierungsformen von statistiken in der erweiterten realität war werkzeug der studie und stellt den praktischen teil des diploms dar. mit dieser anwendung lassen sich personen oder objekte als echtzeitinformationsgrafiken darstellen.

die software wurde in java unter benutzung der processing-api geschrieben. die vorteile gegenüber macromedia director oder flash sind die grössere flexibilität, die bessere performance, die plattformunabhängigkeit und die freie verfügbarkeit.

die simulation besteht aus zwei teilen: einer offline-version, in der reale umgebungen, personen und objekte durch fotos simuliert werden und eine echtzeit-version, in der statistiken auf reale personen in echtzeit projiziert werden.

bei der echtzeit-version kommt ein kompliziertes trackingverfahren zum einsatz. dies ist nötig, damit der computer die ausgewählten personen im videobild erkennen kann. die kamera muss bei diesem verfahren fest stehen. man legt ein referenzbild des hintergrunds ohne personen und objekte an. gegen dieses bild vergleicht der computer von nun an alle bilder die er von der kamera bekommt. im besten fall 25 bilder pro sekunde.

tritt eine person in die szene, so registriert der computer die differenzen des aktuellen bildes zum referenzbild. er errechnet die ausmaße und den mittelpunkt der differenzen und extrahiert die enthaltenen pixel als freigestelltes bild. dieses entspricht der segmentierten person in der szene. damit kann nun die visualisierung errechnet werden.




demo visualisierung:
java applet (wird überarbeitet)

quellcode:
tracker
processing fullscreen modifikation